Atom-Abkommen mit Iran.

Iranian Foreign Minister Mohammad Javad Zarif

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Die Weltmächte und Iran haben sich auf ein Atomabkommen geeinigt. Es soll Teheran die Nutzung der Atomkraft ermöglichen, aber den Bau einer Atombombe verhindern. Im Gegenzug will der Westen die Wirtschaftssanktionen gegen das Land schrittweise aufheben.

Die Angst vor der iranischen Atombombe treibt den Westen und den Nahen Osten seit Jahren um. Mehr als zehn Jahre wurde verhandelt, jetzt ist ein Abschluss gelungen. Den Vertrag präsentierten am Dienstag in Wien die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.

Umsetzung könnte Monate dauern

Der international verbindliche Vertrag soll sicherstellen, dass Iran sein Nuklearprogramm nur zivil nutzt. Konkret soll er für zehn Jahre garantieren, dass Teheran nicht genug Atommaterial für eine Nuklearwaffe produzieren kann. Das Nuklearprogramm soll internationalen Kontrollen unterworfen werden, und zwar auch in Militäranlagen. Im Gegenzug wird Teheran die Aufhebung von Wirtschaftssanktionen zugesagt.

Machtposition für Iran, mehr Öl für den Westen: Folgen des Abkommens

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